Sprachförderung

Alltagsintegrierte Sprachförderung zuhause und in der Kita

Eine der häufigsten Auffälligkeiten in der kindlichen Entwicklung ist die verzögerte Sprachentwicklung.Allgemein spricht man hier von Kindern, die im Alter von zwei Jahren ca. 50 Wörter sprechen. Wie können diese so genannten "Late Talker" möglichst früh erkannt und gezielt gefördert werden? 

Frau Dr. Anke Buschmann hat sich sich mit dieser Frage praktisch und wissenschaftlich auseinandergesetzt und ein Gruppenprogramm für Eltern von Late Talkers (Heidelberger Elterntraining zur frühen Sprachförderung HET) entwickelt, um die Eltern als engste Bezugspersonen zu befähigen, auf die besondere sprachliche Situation einzugehen und ihr Kind im sprachlichen Austausch zu fördern. Im Rahmen einer wissenschaftlichen Studie an der Universität Heidelberg haben sie die Wirksamkeit des Elterntrainings nachgewiesen.

In dem Programm werden Eltern angeleitet, wie sie

  • ein geeignetes sprachliches Umfeld für ihr Kind schaffen
  • alltagstaugliche Situationen zum sprachlichem Umgang mit ihrem Kind erkennen und nutzen
  • das gemeinsame Buchanschauen gezielt und sprachförderlicher gestalten.
  • Für Eltern von Vorschulkindern mit Sprachauffälligkeiten gibt es mit dem HET 3-6 ebenfalls die Möglichkeit zu lernen, wie sie ihr Kind im Alltag im Spracherwerb unterstützen können.

Sind Sie Fachkraft und möchten sich im Bereich alltagsintegrierte Sprachförderung stärken?

Das Heidelberger Interaktionstraining für pädagogisches Fachpersonal zur Förderung ein- und mehrsprachiger Kinder bietet Tagesmüttern und Fachkräften aus Krippe und Kindergarten hierzu die Möglichkeiten.

Wenn Sie als Eltern oder andere Bezugspartner des Kindes Interesse für die Teilnahme an einem der Programme haben, können Sie sich gerne direkt an das ZEL Heidelberg wenden. Dort werden Sie beraten.

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